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Quick-Feet Boogie Woogie Showformation rockt den Fasching 2011

Quick Feet Showgruppe – Auftritt am 07.03.11 und 8.03.2011

 

Bericht zu den beiden Auftritten der Showformation am Rosenmontagsball in Ensdorf und

den Seniorenfasching in Ammerthal.

 Die Story beginnt am letztjährigen Rosenmontagsball in Ensdorf, wo einige tanzbegeisterte Quick Feetler sich verabredeten. Im Vilstal gilt der Ensdorfer Rosenmontagsball schon länger als Geheimtipp am Höhepunkt der Faschingszeit. Neben Discofox und Walzer wurde damals so manches Boogie und Rock´n´Roll Stück gespielt, welches spektakulär interpretiert wurde. Und so kam es nicht von ungefähr, dass die Initiatoren des Faschingsballs, die Ensdorfer Feuerwehr, auf Quick Feet aufmerksam wurden. Der Wunsch nach einem Auftritt in diesem Jahr war somit geboren und bei einigen Longdrinks in der Bar fixiert.

Zusammen mit der Riedener Garde wurde der Quick Feet 1. Rock´n´Roll und Boogie Woogie Club Amberg e.V. als ein Höhepunkt des Abends bereits im Vorfeld auf Plakaten und in der Presse angekündigt. Leider stand der Beginn des Abends unter negativen Vorzeichen, da die ursprünglich engagierte Band auf Grund eines Unfalls absagen musste. Aber eine Ersatzband, die „Black Shadows“ aus dem Nürnberger Land, übernahm die musikalische Unterhaltung. Die ersten Lieder im 30er Takt konnten uns nicht so  recht den Schweiß auf die Stirn zaubern, aber im Laufe des Abends steigerten sich die Musiker und so wurden  manches mal die 46 Takte erreicht. Neben den üblichen Partykrachern, wie „Smoke on the water“, wurde sogar der ein oder andere Boogie oder Rock´n´Roll gespielt.

Gegen 22:30 konnte die Formation dann in Aktion treten. Im Fürstensaal hatten wir Platz um uns aufzuwärmen und am neu geprobten Eingang den letzten Feilenstrich anzulegen. Kaum hatten wir unsere „Startup-Droge“ (ein Stamperl Jägermeister) hinter gespült, hörten wir unsere Ankündigung und die Eingangsmusik. Wir drücken uns durch die engen Stuhlreihen, teilen uns auf  der Bühne (das war neu) und finden beim Zusammengehen tatsächlich wieder unseren Partner. Es kann losgehen!

Wir tanzen die Formation in einem Vierer-Karree, das sieht wirklich gut aus. Jedem ist sofort bewusst, dass wir heute einen guten Tag haben, die neuralgischen  Stellen in denen Synchronität offensichtlich wird, wie die Händeklatscher oder der Charleston im ersten Teil klappten wie von selbst. Eine freche Luftschlange die von der Decke hing wäre Barbara S. fast zum Verhängnis geworden, nach dem diese sich um ihren Hals geschlungen hatte. Aber das nur für die Insider, niemand hat´s gemerkt!

Mit der Zugabe wurden den Zuschauern Sprünge, Überschläge und so manches spektakuläres Bild gezeigt. Das Publikum dankte es uns mit lang anhaltenden Applaus. Ein besonderer Ansporn für die Formations-truppe waren die mit anwesenden Quick Feetler, wir bildeten mit 15 Vereinsmitgliedern die größte Gruppe der  Ballteilnehmer.

Ein toller Abend mit einem guten Verhältnis aus Tanz und Cuba-Libre ging gegen 2:30 noch lange nicht dem Ende entgegen. Nachdem die Musik endete, verlagerte man die Feierlokalität in ein nahegelegenes  Wohnzimmer und die letzten wurden gegen 7:00 beim Hiltner in Amberg gesehen.

Aber das könnten auch Gerüchte sein …

… weil, am folgenden Tag war schon der nächste Auftritt angesetzt und alle 4 Paare waren topp fit und strahlen pure Lust auf Entertainment aus. Treffpunkt war das DJK-Sportheim in Ammerthal, wo sich eine Gruppe faschingsbegeisterter Senioren zum Faschingsausklang trafen und uns zur Unterhaltung gebucht hatten.

Nach dem Boogie Woogie ein Tanz für Junggebliebene von 8 bis 80 ist, fanden wir hier unsere Zielgruppe vom oberen Ende der Jahresskala. Zunächst wurden wir etwas skeptisch beäugt, als wir uns auf der Tanzfläche Platz schafften indem wir einige Tische, Stühle und den Akkordeonspieler an die Seite schoben. Aber dann ging es los und wie bei vielen Auftritten vorher sprang auch hier der Funke über und die Musik bildete den Klebstoff zwischen den Generationen.

Und weil wir so toll getanzt haben, hat uns dem Wolfgang S. seine Mama ein Drum Gselchtes und a Paar Scharzgreicherte mitgegeben, welche wir im Handumdrehen verspeist haben!!

Übrigens, wieder in einem nahegelegen Wohnzimmer!

Und so ging wieder ein Fasching dem Ende entgegen und wie jedes Jahr fand sich dabei ein lachendes und ein weinendes Auge. Das lachende  Auge spiegelt die Gewissheit wieder im richtigen Verein zu sein, bei dem der Spaß am Aschermittwoch nicht endet.


Bericht von RL

 

 

 
1. RRuBWC "Quick Feet" e.V. . . . seit 1984